
spielen
„Der Mensch […] ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“
Friedrich Schiller (1759-1805)
Sich tief und zunächst ohne festes Ziel versenken, absichtslos, aber konzentriert eine eigene Welt erfinden: Diesen Zustand kennen alle Menschen aus dem Spiel ihrer Kindheit. Er ist uns als Prozess gegeben, mit dem wir die Welt erkunden, sie uns aneignen, lernen und uns
entwickeln.
Spielen ist aber nicht nur eine kindliche Aktivität, sondern auch eine tiefgründige künstlerische Methode und Herangehensweise. In der Kunst eröffnet das Thema „spielen“ eine faszinierende Perspektive auf Kreativität, Ausdruck und Interpretation.
Henri Matisse, der bedeutende französischer Maler, forderte: „Man darf nicht verlernen, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen“. Dieses Credo machen sich die Künstler:innen des KKA zu eigen und nutzen den kindlichen Blick als Quelle für Lebendigkeit und künstlerische Inspiration. Dabei schlägt die Kunst einen Bogen zwischen Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit, zwischen Freiheit und Struktur. Spielerisch regt sie die Betrachtenden an, die Welt mit Offenheit und Neugier zu sehen.
Wie werden die Künstler:innen des KKA in das Spiel einsteigen? Eines ist klar: In Auseinandersetzung mit dem Spiel geben sie sich frei und offen dem Möglichen und Unerwarteten hin.
Am 19. Juli ist es so weit: Die Spielregeln sind bestimmt, die ersten Züge getan. Denn dann warten die Werke im Wasserturm auf ihr Publikum mit einer Einladung zum „Mitspielen“ im Kopf. Das Spiel geht weiter – im Wasserturm bis zum 2. August 2026.

Vernissage:
Sonntag, 19. Juli 2026, 11.00 Uhr
mit Eröffnungs-Rednerin Katrin Bach
und Musik vom Ensemble Ladylake
(Jazz & Bossa Nova)
Ausstellungsdauer: 19. Juli – 2. August 2026
Öffnungszeiten:
Mo–Fr 15–18 Uhr | Sa/So 11–18 Uhr
Künstlercafé mit Führung:
Sonntag, 26. Juli 2026, 14.00–17.00 Uhr
und musikalischen Improvisationen von Gerd Neumayer
Übrigens verkaufen wir anlässlich der Ausstellung tolle leichte Taschen,
die wir aus den Intermezzo-Bannern im letzten Jahr genäht haben
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