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Die repräsentative JAHRESAUSSTELLUNG findet im großzügigen Raum des Wasserturms der Beamtenfachhochschule in Herrsching statt. Ein immer wieder neues, übergreifendes Thema stellt den Rahmen. Jede(r) KünstlerIn präsentiert dazu Arbeiten - Bilder, Skulpturen und Objekte - in der ihm / ihr eigenen Technik, Materialauswahl und Herangehensweise. 

Diese Ausstellung ermöglicht allen KKA-KünstlerInnen die Sichtbarkeit ihrer Kunst. Durch unterschiedliche persönliche Positionen in Bezug auf ein Hauptthema möchten sie das Publikum überraschen und inspirieren.

In 2025 widmeten sich die Künstler*innen HERRSCHING IM BLICK und dem Thema Look at me - I am nature. in der Mohrvilla Freimann, in 2026 findet die nächste JAHRESAUSSTELLUNG statt - das Thema lautet: spielen.
Das INTERMEZZO findet immer wieder mal dazwischen statt. Im völligen Gegensatz zur Jahresausstellung steht hier

1) das Experimentelle für eine
2) gemeinsame Aktion / Installation der KKA-Künstler
3) im Öffentlichen Raum im Vordergrund.

Der Kurpark, die Seepromenade oder auch der ehemalige Warteraum im Bahnhof Herrsching wurden so bereits temporär zum Ausstellungsort.

Ziel ist es, mit der INTERMEZZO-Biennale Menschen jenseits von klassischen Ausstellungsräumen zu erreichen. PassantInnen treffen hier in ihrem Alltag auf Kunst. Naherholungsraum, Seepromenade und „Kulturraum“ überlagern sich und transportieren so die Idee der INTERMEZZO-Biennale des KKA: Ein breites Publikum mit Kunst in Kontakt zu bringen und ihm einen neuen Blick auf die Kunst zu ermöglichen.

Im August 2023 fand das letzte INTERMEZZO unter dem Titel RECIRCLING statt. 20 Künstler zeigten Objekte, Installationen und Bilder. Weitere Informationen dazu finden Sie auf Instagram und Facebook.

Die JAHRESAUSSTELLUNG zeigt Künstlerinnen und Künstler in ihrer vertrauten Stärke: im eigenen Genre, im geschützten White-Cube-Raum, vor einem Publikum, das ihr Schaffen kennt und gezielt aufsucht.

Die JAHRESAUSSTELLUNG unterscheidet sich völlig vom INTERMEZZO:

/Bei der JAHRESAUSSTELLUNG bleiben die Künstler sozusagen ihrer Expertise und langjährigen künstlerischen Erfahrung ihrem Genre treu. Mit neuen Themen setzen sie sich in ihrer eigenen Art und Weise auseinander, Umsetzung und Ergebnis tragen damit die Handschrift des jeweiligen Künstlers / der jeweiligen Künstlerin. Der Ausstellungsraum ist KünstlerInnen und BesucherInnen gleichermaßen bekannt und berechenbar – ein „geschützter Raum, ein sogenannter „White-Cube“.
Die Ausstellungs-Besucher kennen die einzelnen Künstler oft seit langen Jahren und verfolgen das künstlerische Schaffen und die Entwicklung des Künstlers/der Künstlerin. Sie suchen bewusst die Ausstellung auf, um sich zu informieren und inspirieren zu lassen.

Kunst kann zwar Selbstzweck sein, muss es aber nicht. Das beweist der KKA seit über 50 Jahren.

Das INTERMEZZO ist das genaue Gegenteil – ein mutiges Experiment im öffentlichen Raum, offen für Wetter, Zufall und ein Publikum, das Kunst dort gar nicht erwartet. Zwei völlig unterschiedliche Formate, die eines verbindet: „Kunst ist lebendig, wenn Menschen darüber sprechen.“

/Beim INTERMEZZO begeben sich die KKA-KünstlerInnen mutig „aufs Glatteis“:
Lassen sich auf für sie völlig neue Materialien, eine gemeinschaftliche Aktion und Installation sowie auf einen ungewöhnlichen Ort ein, der „mitspricht“. Nur für wenige der KKA-Künstler gehört die „Kunst im öffentlichen Raum“ zum Standard-Oevre. Für die KünstlerInnen ist es deshalb nicht nur eine große Besonderheit, dass Umgebung (Park), Wetter und Vandalismus von vornherein Grenzen setzen, es ist ein Wagnis und Risiko. Für ein kurz angesetztes künstlerisches Projekt auf Zeit wie das INTERMEZZO bedeutet das: Das Spielerische, Experimentelle sowie ein geringer Materialwert bilden die Rahmenbedingungen einhergehend mit einer gewissen Niedrigschwelligkeit in der Umsetzung.
Der typische INTERMEZZO-Ausstellungsbesucher ist zufällig: Spaziergänger, Touristen, Freizeitsportler und Familien, die alles andere erwarten – nur keine Kunst im Kurpark, am See oder im Bahnhof. Es sind in der Mehrzahl Menschen, die sich sonst mit Kunst wenig oder gar nicht auseinandersetzen, von ihr also überrascht werden. Kunst kommt also zu den Menschen – und nicht umgekehrt wie üblich.

KKA AnderOrts bringt die KKA-Mitglieder an einem anderen Ort in ein für sie unbekanntes Setting. Das kann das andere Ufer des Ammersees sein oder ein Ausstellungsort in München – oder ganz woanders.


Beim Format KKA AnderOrts beeinflusst der Ort das Ausstellungsthema – so zum Beispiel geschehen bei der Ausstellung Roundabout im Hansa-Haus München in 2024. Diese Institution ist Herberge, Veranstaltungsort und Treffpunkt zugleich. Der Titel Roundabout hat die Hauptbedeutungen Karussell und Kreisverkehr und greift damit das Geschehen am Ort auf. Mehr zur Ausstellung hier.

Trotz der großen Unterschiede der Ausstellungs-Formen und -Orte zeigt Eva Zenetti, 1. Vorsitzende des KKA, deren Gemeinsamkeit auf:

„Kunst ist lebendig, wenn Menschen darüber sprechen.“

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